Steine und Muscheln

Muscheln im Sandsteinboden.
Fossile Zeugen in unserem Steinfußboden.

Fossile Zeugen (lateinisch fodere = graben) längst vergangener Zeiten finden sich im Anröchter Sandstein, einem typisch regionalen Stein, der zum Beispiel nicht nur in berühmten Soester Bauten wie der prachtvollen Kirche St. Maria zur Wiese, sondern auch in unserer Brotmanufaktur Verwendung findet. Eine Muschel aus der Oberkreide, genauer dem Cenomanium (100—94 Millionen Jahre vor unserer Zeit), lebte damals im Sand des Oberkreidemeeres auf späterem deutschen Boden. Im Laufe der Zeiten verhärtete dieser Sand mit den darin eingeschlossenen Lebewesen zum weichen Sedimentstein.

 

Der überregional bekannte Werler Steinmetz Hans Dieter Schütte hat ihn mit all seinem Können bearbeitet und im römischen Verband als Fußboden, als Steinplatten in unserem Gestühl oder als Monolith (griechisch monólithos = Einzelstein, aus einem Stein behauen) in Form unseres wunderschönen Handwaschbeckens verarbeitet.